Christoph Raphael Buhr (Mainz), Nicolas Josef Fischer (Mainz), Nadine Wiesmann-Imilowski (Mainz), Sven Becker (Tübingen), Jürgen Brieger (Mainz), Jonas Eckrich (Mainz)
Einleitung
Die Behandlung maligner Erkrankungen verlangt innovative Therapiekonzepte. Kaltes atmosphärisches Plasma (CAP) ist ein gasförmiges Gemisch aus elektrisch geladenen Teilchen, Radikalen, Photonen und elektromagnetischer Strahlung. Vorarbeiten zeigten bereits vielversprechende Effekte von CAP auf die Gefäße solider Tumore. In dieser Studie wurde die Augmentation etablierter Chemotherapeutika mittels CAP am Chorion-Allantois-Membrane (CAM)-Assay in vivo evaluiert.
Material und Methoden
Befruchtete Hühnereier wurden inkubiert, geöffnet und mit soliden Tumoren (HuH7) besiedelt. Nach intravenöser Applikation konventioneller Chemotherapeutika wurden die Tumore zur temporären Steigerung der Gefäßpermeabilität mit CAP bestrahlt. Es erfolgte eine sonografische Kontrolle der Tumorgröße sowie eine Quantifizierung der Vaskularisierung.
Ergebnisse
Die Kombination aus konventionellen Chemotherapeutika und CAP reduziert das Überleben der Embryonen. Allerdings zeigten sich therapeutische Effekte sowohl auf die peritumorale Chorion-Allantois-Membran als auch auf die tumor-versorgenden Gefäße und die soliden Tumore selbst.
Diskussion
Eine simultane Applikation von CAP könnte die lokale chemotherapeutische Dosis steigern und so die Effektivität der Chemotherapie sinnvoll steigern. Weitere Studien sollten die Effekte von CAP als Augmentation von konventionellen Therapieverfahren in größerem Maßstab untersuchen.
Nein
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