Die medikamentös induzierte Schlafendoskopie (MISE) hat sich seit 1989 zu einem festen Bestandteil der Differenzialdiagnostik von Schlafbezogenen Atmungsstörungen entwickelt, deren Wert inzwischen durch mehrere Studien untermauert werden konnte. Unterschiedliche Strukturen wie Uvula, Velum, die lateralen Pharynxwände, der Zungengrund oder die Epiglottis können in Form von Vibrationen und/oder Obstruktionen beteiligt sein. Auf der Basis dieser Informationen können operative Therapieverfahren individuell adaptiert werden, um Invasivität und postoperative Morbidität zu reduzieren, Spezifische Manöver oder die Endoskopie unter CPAP helfen, apparative und/oder bimodale Therapieansätze zu optimieren.
In einem interaktiven Kurs mit vielen Bild- und Video-Beispielen werden Informationen zu Indikation, organisatorischen und technischen Voraussetzungen, praktischer Durchführung, Auswertung (VOTE- Klassifikation) und die therapeutischen Konsequenzen vermittelt. Besondere Berücksichtigung findet die Indikationsstellung für die Hypoglossus-Stimulation. Basierend auf den Erfahrungen aus über 15000 Schlafendoskopien werden typische Befunde sowie Tipps, Tricks und pitfalls vorgestellt.
** = Kurs mit praktischen Übungen